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OnLive startet Games-Streaming im Juni

Lowres Image zur Meldung 100311037San Francisco/Los Angeles (pte/11.03.2010/13:50) - Anlässlich der Game Developers Conference http://www.gdconf.com zeichnet sich ab, dass Games- und HD-Streaming via Internet dieses Jahr Realität wird. Das Unternehmen OnLive http://www.onlive.com hat auf der Messe gestern, Mittwochabend, bekannt gegeben, dass sein Spiele-Streamingdienst für PC und Mac rechtzeitig zur Games-Branchenmesse E3 im Juni starten wird. Indes hat Otoy http://www.otoy.com angekündigt, dass auch die "Fusion Render Cloud" (FRC) im zweiten Quartal auf den Markt kommen wird.

OnLive verspricht mit seinem Dienst speziell die Möglichkeit, aktuelle Games-Titel via Breitband-Verbindung mittels Browser-Plug-in oder auch auf HDTV-Geräten zu spielen. Die von AMD auf der CES 2009 angekündigte FRC dagegen soll auch andere Inhalte wie HD-Videos speziell auf mobile Endgeräte streamen. Aktuellen Otoy-Informationen zufolge handelt es sich bei FRC allerdings um ein System-Angebot, mit dem dann Content-Provider eigene Streaming-Dienste realisieren können.

OnLive startet mit breitem Angebot

Zwar hatte OnLive bereits beschrieben, wie der Dienst auch Games-Streaming auf das Handy ermöglichen kann (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/091117001/), doch der Start erfolgt zunächst via Browser für Computer sowie mit einer speziellen MicroConsole für die Nutzung am Fernseher. "Das OnLive Game Service bietet Konsumenten die Möglichkeit, die neuesten Games zu spielen, ohne hunderte Dollar für aktuelle Hardware auszugeben", sagt OnLive-COO Mike McGarvey.

Zur Auswahl werden demnach Titel großer Publisher wie Electronic Arts, 2K Games, THQ und Warner Interactive stehen. Begeistert zeigt sich McGarvey nicht zuletzt von der Möglichkeit, dank Streaming High-End-Games auch auf den Mac zu bringen. Freilich wird das OnLive-Service auch seinen Preis haben. 15 Dollar wird das Monatsabo zum Start am 17. Juni kosten. Außerdem ist das Angebot zunächst auf User in den USA beschränkt.

Streaming-Server statt Supercomputer

Bei der Ankündigung der Fusion Render Cloud klang es danach, als sollte ein Grafik-Supercomputer für HD-Streaming aufs Handy realisiert werden (pressetext berichtete: http://www.pressetext.com/news/090109021/). Zwar steckt hinter dem Kürzel FRC zwar weiterhin ein leistungsfähiges System, doch in nicht ganz so großem Maßstab. Laut Otoy werden in Zusammenarbeit mit AMD und Super Micro Computer http://www.supermicro.com FRC-Server auf den Markt gebracht.

Diese Systeme richten sich an Content-Anbieter, die Streaming-Angebote beispielsweise für Games, aber auch für Anwendungen oder HD-Videoinhalte realisieren wollen. Durch serverseitiges Rendering verspricht das Hochleistungs-Grafik beispielsweise auf Smartphones, Set-Top-Boxen oder ultradünnen Notebooks. Nach Otoy-Angaben können mit einem FRC-Server 3.000 HD-Streams mit 1080p-Auflösung bei 60 Hertz gleichzeitig angeboten werden.

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