Oxford/London (pte/03.09.2010/10:30) - Fast 40 Jahre lang hat sich die Wissenschaft gescheut, die therapeutischen Möglichkeiten illegaler Drogen wie Cannabis oder LSD gezielt zu erforschen. Nun haben neue Erkenntnisse aus Tierversuchen und Fortschritte bei Verfahren zur Darstellung von Vorgängen im Gehirn neue Projekte entstehen lassen. Die Folge könnte sein, dass die Regierungen aufgefordert werden, Finanzierung und Spielregeln für derartige Studien neu zu überdenken, schreibt NewScientist.
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Cannabis und Co: Vom Suchtmittel zum Medikament
Chronische Schlafprobleme sind Warnsignale
London/Berlin (pte/03.09.2010/06:10) - Viele Menschen kämpfen lange mit dem Einschlafen, wachen nachts häufig oder morgens zu früh auf. Warum dies so ist, hat die Medizin bis heute noch immer nicht vollständig geklärt. Die britische Vereinigung der Psychopharmakologen http://www.bap.org.uk hat den Stand der Forschung zusammengefasst und gibt im "Journal of Psychopharmacology" einen aktualisierten Überblick über die Behandlung bei chronischer Schlaflosigkeit. Der Grundtenor der Forscher ist, dass die Reaktion an die jeweilige Situation angepasst sein muss.
Fettzellen verhalten sich wie Organe
Maastricht (pte/02.09.2010/13:55) - Ein Forscherteam der Universität von Maastricht hat entdeckt, dass Fettzellen im Bauch- und Nabelbereich weit mehr sind als nur Speicher von überschüssigen Kalorien. Viel mehr sind diese Zellen ein aktives Organ, das chemische Botenstoffe in andere Körperteile schickt. Diese sorgen wahrscheinlich dafür, dass das Risiko für gefährliche Erkrankungen wie Herzanfälle oder Krebs steigt. Die Forscher berichten in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Journal of Proteome Research über ihre Erkenntnisse.
Puzzles und Kreuzworträtsel verzögern Demenz
Chicago (pte/02.09.2010/10:15) - Menschen, die sich gerne mit Puzzles und Kreuzworträtseln beschäftigen, können das Einsetzen einer Demenz länger hinauszögern. Sie erleben jedoch eine raschere Verschlechterung des Zustandes, wenn die Krankheit eintritt. Zu diesem Ergebnis ist eine Untersuchung des Rush University Medical Center http://www.rush.edu mit mehr als 1.000 Teilnehmern gekommen.
Mutter erweckt Baby zum Leben
Sydney/Berlin (pte/02.09.2010/06:10) - Ein australisches Baby sorgt derzeit bei Medizinern für großes Rätselraten. In einem Spital in Sydney kamen Zwillinge in der 27. Schwangerschaftswoche zur Welt. Eines davon wurde von den Ärzten nach 20 Minuten Reanimationsversuchen für tot erklärt. Um Abschied nehmen zu können, erhielt die Mutter den kleinen Buben auf die Brust gelegt. Nach zwei Stunden begann er plötzlich Luft zu schnappen, griff nach der Mutter und öffnete die Augen. Das Kind ist mittlerweile fünf Monate alt und erfreut sich guter Gesundheit. Die Medien wurden jedoch erst jetzt auf den Fall aufmerksam.
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