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Kultur Lifestyle

Popstar-Karrieren dauern fünf Jahre

Konzert: Berühmtheit im Pophimmel währt kurz (Foto: pixelio.de/Bluefeeling)Denver/Hamburg (pte007/23.01.2012/10:00) - Ein Popstar-Leben ist kurz: Zwischen vier und sechs Jahre verweilen erfolgreiche Bands und Musiker in den Charts, ehe sie wieder im Vergessen versinken. Das haben Forscher der University of Colorado in Denver http://ucdenver.edu ermittelt. Sie überprüften dazu Daten aus 50 Jahren Billbord-Charts der USA. Jede dritte Band, die mit einem Album in den Charts landet, bleibt damit "Ein-Hit-Wunder", so das Ergebnis, das im Fachblatt der "Music and Entertainment Industry Educators Association" (MEIEA) http://meiea.org veröffentlicht wurde.

Klatsch verbreiten kann auch gut sein

Straßentratsch: viele Nachteile, doch auch Vorteile (Foto: Flickr/Kamshots)Berkeley/Graz (pte002/20.01.2012/06:05) - Viel Übel entsteht daraus, wenn Menschen über andere hinter deren Rücken schlecht reden. Zumindest in ganz spezieller Form ist dieser Klatsch allerdings angebracht, schreiben Forscher der University of California in Berkeley http://berkeley.edu im "Journal of Personality and Social Psychology": Dann nämlich, wenn man andere wahrheitsgemäß vor der Unehrlichkeit Dritter warnt. Das stärke vielmehr den sozialen Zusammenhalt und baue Stress ab.

Popcorn schon im alten Peru beliebt

"Popcorn-Straße": Mais wanderte von Mittel- nach Südamerika (Foto: STRI/Belding)Balboa/Nashville (pte016/19.01.2012/11:15) - Bereits die frühen Bewohner Perus kannten Popcorn: Archäologen haben an historischen Stätten Perus Mikrofossilien gefunden, die auf eine Verwendung von Mais für Maismehl und Popcorn bereits um das Jahr 4.700 vor Christus deuten - rund 1.000 Jahre früher als man bisher annahm. Wie sie in den "Proceedings of the National Academy of Sciences" berichten, hielt damit die Maispflanze bereits früher in Peru Einzug, als die Bewohner Keramik verwendeten.

Freitag der 13. erhöht Aufmerksamkeit

Freitag, der 13.: Laut Unfallsstatistik besonders sicher (Foto: pixelio.de/Dehn)Freiburg (pte001/13.01.2012/06:00) - Menschen warten am Freitag, den 13., regelrecht auf ihr Unglück - und sorgen damit für den schlechten Ruf des Tages. Das erklärt der Hirnforscher Thomas Grüter http://thomasgrueter.de , Autor des Buches "Magisches Denken". "Unser Gehirn arbeitet stets mit Assoziationen. An normalen Tagen bringt man ein Missgeschick nicht mit dem Datum in Verbindung - sehr wohl jedoch am Freitag, den 13.", so der Experte im pressetext-Interview.

Frau und Mann: Zu 90 Prozent verschieden

Mann und Frau: Komplett andere Persönlichkeiten (Foto: pixelio.de/Thaler)Turin/Wien (pte020/12.01.2012/13:55) - Männer und Frauen unterscheiden sich in ihrer Persönlichkeit deutlich stärker als bisher angenommen wurde. Das zeigen Forscher der Universitäten Turin und Manchester in der Zeitschrift "Plos One". Sie unterzogen frühere Studien, die eine hohe Übereinstimmung der Geschlechter ergeben hatten, einer genaueren Überprüfung und konnten sie wiederlegen. "Mars und Venus" teilen in ihrer gesamten Persönlichkeit bloß zehn Prozent, so ihre Erkenntnis, die in der Genderdebatte wohl noch einigen Staub aufwirbeln wird.

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