Berlin (pte/10.08.2010/16:00) - Das derzeitige Wachstum an Hotel-Neubauten in der Hauptstadt beobachtet die Berlin Tourismus Marketing GmbH http://tourist.visitberlin.de mit Sorge. Die letzte Zählung im Mai 2010 ergab über 111.000 Hotelbetten. Bis Ende 2011 soll weiter gebaut werden und sich Schätzungen zufolge die Bettenanzahl um bis zu 15 Prozent erhöhen. Schon jetzt seien die Häuser jedoch nicht mehr ausgelastet.
"Die klassischen Berliner Pensionen haben es schwer. Ihnen fehlen die nötigen finanziellen Mittel und auch die Marketingmöglichkeiten wie sie große Hotelketten haben, um sich im Wettbewerb zu behaupten", erklärt Christian Tänzler, Sprecher von Berlin Tourismus, im pressetext-Interview.
Günstige Zimmerpreise
Gewinner dieses Überangebotes sind Tagungsgäste und Touristen. Sie profitieren von günstigen Zimmerpreisen. "Laut dem Trivago Hotelpreis Index liegt Berlin im Juli 2010 bei durchschnittlich 89 Euro pro Übernachtung", so Tänzler. "Zum Vergleich: London liegt bei 183 Euro, Paris bei 147 Euro und Rom bei 129 Euro."
Die Hotels sehen die Entwicklung noch recht gelassen: "Wir behalten den Markt und die Mitbewerber natürlich im Auge, können aber der Gesamtentwicklung entspannt entgegensehen, da wir gerade die langfristige Bindung mit unseren Gästen pflegen", so Marison da Silva, Sprecherin des andel's Hotel Berlin http://www.andelsberlin.com , gegenüber pressetext.
Von starken Preisschwankungen sei das Hotel ebenfalls nicht betroffen. "Wir sind mit unserer Auslastung im Bereich der Tagungs- und Übernachtungsgäste sehr zufrieden und gehen davon aus, dass es sich weiterhin positiv entwickelt", so da Silva abschließend.
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Fotohinweis: Hotelbetten: In Berlin gibt es ein Überangebot an Hotels. (Foto: pixelio.de/Dieter Schütz)