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Österreicher fürchten sich grundlos

Wien (pte/05.08.2010/13:59) - Das Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) will das subjektive Sicherheitsempfinden der Österreicher verbessern. Denn ungeachtet aktueller Statistiken, die das Land bei der Sicherheit und beim Schutz des Eigentums in den Spitzenrängen sieht, fühlt sich knapp jeder Dritte hier nicht sicher. Eine groß angelegte Kampagne mit Bund, Ländern und Exekutive soll unter dem Motto "Das mach ich sicher" nun Aufklärungsarbeit leisten.

Sicherheitsportal online

Herzstück der Aktion ist der Launch eines neuen Informationsportals http://www.dasmachichsicher.at , das Bürgern eine Reihe von Anregungen und Tipps zu den Themen Diebstahl- und Einbruchsschutz liefert. "Österreich ist ein sicheres Land, aber wer sich wirklich sicher fühlen will, muss auch etwas selbst dafür tun", rät KSÖ-Präsident Erwin Hameseder bei der Präsentation heute, Donnerstag, in Wien.

Neben dem Selbstschutz, der durch einfache Maßnahmen verbessert werden könne, müsse aber auch das Verantwortungsbewusstsein gegenüber Nachbarn und anderen Mitbürgern gestärkt werden. "Hinschauen statt wegschauen lautet die Devise", präzisiert Hameseder gegenüber pressetext. "Wenn mein Nachbar das Gefühl hat, dass ich ebenfalls auf seine Wohnung oder sein Auto aufpasse und im Notfall zur Hilfe komme, trägt das wesentlich zum subjektiven Sicherheitsempfinden bei und hilft Delikte zu verhindern."

Hilfe für Exekutive

Mit der angeregten Nachbarschaftshilfe will das KSÖ vermitteln, dass Sicherheit nicht nur Sache der Exekutive ist, sondern alle Bürgerinnen und Bürger etwas angeht. Projekte wie proNachbar http://www.pronachbar.at , welche die Arbeit der Polizei im Privatumfeld ergänzen, werden von der Exekutive zwar prinzipiell begrüßt. Gleichzeitig warnt die Polizei aber auch davor, in gefährlichen Situationen Held spielen zu wollen.

"Dass man aufmerksam und hilfsbereit durchs Leben geht, besagt eigentlich schon der menschliche Hausverstand", meint Monika Dalmatiner-Prinz von der Wiener Polizei gegenüber pressetext. Im Ernstfall sollten verdächtige oder strafrelevante Handlungen aber immer der Polizei gemeldet werden. "Die eigene körperliche Unversehrtheit muss auch für die Helfenden an oberster Stelle stehen. Denn sonst sorgen sie mit ihrem Verhalten unter Umständen für eine noch größere Gefahrensituation", so Dalmatiner-Prinz.

Weitere Fotos zur Presseveranstaltung finden sich unter http://www.fotodienst.at/browse.mc?album_id=3219 zum Download.

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